ECTS

Sektion Chemie: ECTS-Informationspaket


Inhalt

Allgemein

1. Adresse
2. Allgemeine Information
3. Rechtsstellung
4. Akademisches Auslandsamt
 

Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät

Institut für Anorganische Chemie
Institut für Organische Chemie
Institut für Physikalische Chemie
 

SOCRATES/ERASMUS - Beauftragter
 

Fachschaft Chemie
 

PC-Labor


Allgemein

Christian Albrechts Universität zu Kiel
Olshausenstr. 40
D- 24098 Kiel
www.uni-kiel.de

Die Christian-Albrechts-Universität gehört mit ihrem historisch gewachsenen, umfassenden Fächerkanon zu den klassischen Universitäten in Deutschland. Unter ihren Lehrern waren so prominente Wissenschaftler wie Max Planck, Heinrich Hertz, Otto Diels oder Hans Geiger, der 1928 in Kiel den ersten "Geiger-Zähler" baute.
Trotz ihres Alters ist die Christiana Albertina heute eine moderne Campus-Universität. Nach fast vollständiger Zerstörung im Zweiten Weltkrieg begann ihr planmäßiger Ausbau auf einem großen Gelände am damaligen Stadtrand. Lediglich das Klinikum ist im Bereich der "Alten Universität" verblieben.
Rechtsstellung und Organisation der Universität sind durch das Hochschulgesetz des Landes Schleswig-Holstein geregelt. Die Universität ist eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts. Sie wird durch das Rektorat geleitet: Es besteht aus dem Rektor, zwei Prorektoren und dem Universitätskanzler. Ihre wichtigsten Selbstverwaltungsgremien sind das Konsistorium, der Senat und die Fakultätskonvente.
Das akademische Auslandsamt bietet allg. Informationen für ausländische Studierende zum Studium und Lehre in Kiel. http://www.uni-kiel.de/aaa/
 


Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät

Die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät ist die zweitgrößte Fakultät der Christian-Albrechts-Universität. Der Fakultät sind neben den chemischen Instituten 17 weitere Institute/Seminare sowie zwei andere Einrichtungen angeschlossen. Die 3 chemischen Institute für anorganische, organische und physikalische Chemie und das Institut für Pädagogik der Naturwissenschaften bilden die Sektion Chemie
 

Vorstellung der Dozentinnen und Dozenten

 

Institut für Anorganische Chemie

Prof. Dr. Wolfgang Bensch
Festkörperchemie

Prof. Dr. Dr. h. c. Gerhard Lagaly
Colloid and interface chemistry, intercalation reactions, chemistry of clay minerals

Prof. Dr. Felix Tuczek
Bioanorganische Chemie

Prof. Dr. Claus Hadenfeldt
Phosphid- und Arsenidhalogenide und -chalkogenide sowie Thio- und Selenophosphate der Alkali-, Erdalkalimetalle und des Europiums

Prof. Dr. Heinrich Homborg

Priv.-Doz. Dr. Ralf Zimehl

Emeriti
Prof. Dr. Hk. Müller-Buschbaum
Prof. Dr. W. Preetz

 

Institut für Organische Chemie

Prof. Dr. Rainer Herges
organische Synthese, Molecular Modelling, Synthese von Kohlenstoff-Nanoröhren, photoschaltbare Molekuele für Transport und Katalyse, kombinatorische Methoden für Design und Planung neuer Reaktionen.

Prof. Dr. Thisbe K. Lindhorst
Bioorganische Chemie, Funktion und Synthese von Kohlenhydraten, Glycobiologie, Multivalenz von Kohlenhydrat-Protein-Wechselwirkungen, Naturstoffchemie

Prof. Dr. Ulrich Lüning
Supramolekulare Chemie, Molekulare Erkennung, Konkave Reagenzien, multiple Wasserstoffbrückenbindungen, Dendrimere

Prof. Dr. Willy Friedrichsen
Fluessigkristalle - Metallomesogene, Nitronylnitroxidradikale; Intramolekulare Cycloadditionen - Synthese polycyclischer Systeme; Quantenchemische Untersuchungen.

Priv.-Doz. Dr. Uta Wille

Emeriti
Prof. Dr. W. Tochtermann
Prof. Dr. G. P. Schiemenz

 

Institut für Physikalische Chemie

Prof. Dr. Friedrich Temps
Molekulare Physikalische Chemie, Reaktionsdynamik, Spektroskopie

Prof. Dr. Jürgen Grotemeyer
Laser und Massenspektrometrie

Prof. Dr. Heinrich Mäder
Mikrowellenspektroskopie an molekularen Gasen zur Untersuchung der Struktur und Dynamik von Molekuelen, Molekuelkomplexen und Radikalen

Prof. Dr. Walter Richtering
Physikalische Chemie von Polymeren und Kolloiden, Fließeigenschaften, Rheo-optik, Licht- und Neutronenstreuung

Prof. Dr. Hans-Jürgen Schaller
Thermodynamik der Legierungen, Festelektrolyte, Festkörperdiffusion

Emeriti
Prof. Dr. H. Brodowsky
Prof. Dr. H. Dreizler
Prof. Dr. A. Guarnieri
Prof. Dr. R. N. Schindler
Prof. Dr. D.-H. Sutter


SOCRATES/ERASMUS - Beauftragter
Damit bei der Planung und Vorbereitung Ihres Aufenthaltes und Studiums in Kiel alles reibungslos klappt, ist eine vorherige Absprache mit dem SOCRATES/ERASMUS-Beauftragten sinnvoll. Bei Fragen und Details, die nicht aus dieser Broschüre zu entnehmen sind oder die Ihnen nicht ganz klar geworden sind, helfen die SOCRATES/ERASMUS-Beauftragten weiter.

SOCRATES/ERASMUS - Beauftragter des Instituts für Physikalische Chemie:
Prof. Dr. H. Mäder
Zimmer 518
Tel.: ++49 431 880-2751
Fax: ++49 431 880-1704
e-mail: maeder@phc.uni-kiel.de


Fachschaft Chemie (www.asta.uni-kiel.de)
Die Einschreibung ist geschafft, der Sprung an die Uni gelungen, doch wie gestalte ich nun mein Studium? Welche Veranstaltungen muß ich besuchen? Wie bekomme ich meine Studienplan zusammen? Muß ich mich für bestimmte Lehrveranstaltungen anmelden? Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einer Vorlesung und einem Seminar? Diese und andere Fragen stellen sich zu Studienbeginn. Antworten geben die Studienberatungen und Einführungsveranstaltungen an den Fachbereichen und die Fachschaftvertretungen. Diese bilden die Interessensvertretungen der Studierenden am Fachbereich und werden jedes Jahr von den Studierenden gewählt. Über die Fachschaften besteht die Möglichkeit, gleich zu Beginn mit Studierenden in Kontakt zu treten. Es werden Orientierungsveranstaltungen organisiert und Beratungsstunden angeboten.
Zu erreichen ist die Fachschaft während der Sprechzeiten im Raum: 111, 1. OG, Institut für Anorganische Chemie, Otto-Hahn-Platz 6/7
Brett: am FS-Raum
Email: astademann@oc.uni-kiel.de oder: tdreessen@oc.uni-kiel.de
Sprechstunde, Treffen: siehe Aushang
Ansprechpartner Arne Stademann 880-2415 bzw.2182 Edda Kettler 6613778 Jens Walther 323442


PC-Labor
Das PC-Labor im Institut für Physikalische Chemie ist der Vorläufer des beantragten PC-Labors der Sektion Chemie. Es ist einmal für Lehrveranstaltungen gedacht und zum anderen für die die Vorlesungen, Kurse und Praktika begleitenden Übungen vorgesehen. Außerhalb der für Veranstaltungen reservierten Zeiten können alle Studierenden der Chemie der CAU bis zum Diplom die Rechner im Rahmen ihres Studiums individuell nutzen.
Das PC-Labor befindet sich im Institut für Physikalische Chemie, Ludewig-Meyn Str.8, 3. Stock, Raum 327 neben dem Grundpraktikum.

Öffnungszeiten
Das PC-Labor ist Mo - Fr geöffnet. Die genauen Öffnungszeiten werden durch Aushang gekannt gegeben.

Zugangsberechtigung
Jede/r Studierende der Chemie der CAU bis zum Diplom kann auf schriflichen Antrag (rtf-Format) ein Benutzerkonto erhalten. Der Antrag ist persönlich abzugeben. Dabei ist der Studienausweis sowie ein Lichtbildausweis vorzulegen. Das Benutzerkonto gilt jeweils für ein Semester (April - September / Oktober - März) und kann auf Antrag verlängert werden.


Konzeption der Chemie-Studiengänge an der Universität Kiel

Dieser Studienplan für die Studiengänge Chemie (Diplom) und Wirtschaftschemie (Diplom) an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) beruht auf dem in der Würzburger Denkschrift der chemischen Fachverbände niedergelegten Modell, den für die CAU im Konzept Chemie 2000+ der chemischen Instituten spezifizierten Vorstellungen und der Empfehlungen der Gesellschaft Deutscher Chemiker.

Die Studienrichtungen Chemie und Wirtschaftschemie basieren (von minimalen Unterschieden abgesehen) auf einem gemeinsamen Basisstudium der Chemie (6 Semester). Im chemischen Basisstudium wird das pflichtprogramm für Chemiker aller Fachrichtungen absolviert. Im Basisstudium wird nach dem 4. Fachsemester (vor Beginn der Vorlesungszeit des 5. Semester) das Vordiplom abgelegt.

In der Studienrichtung Chemie mit Studienziel Diplom in Chemie (und in der Regel anschließend Promotion in Chemie) folgt auf das Basisstudium ein Ergänzungsstudium (4 Semester inkl. Prüfungszeitraum und Diplomarbeit) mit Schwerpunktbildung in ausgewählten chemischen und/oder chemieverwandten Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächern (2 Semester); an dieses schließen sich die Diplomhauptprüfung und die Zeit für die Anfertigung der Diplomarbeit an (2 Semester).

In der Studienrichtung Wirtschaftschemie mit Studienziel Diplom in Wirtschaftschemie wird das chemische Basisstudium nach dem 6. Semester mit einem Abschlusszeugnis abgeschlossen, und es folgt ein Aufbaustudium der Betriebswirtschaftslehre (4 Semester einschließlich Prüfungen und Diplomarbeit). Mit dem Abschlusszeugnis des chemischen Basisstudiums wird die Gleichwertigkeit der Studienleistungen mit dem Abschluss Bachelor of Science (B. Sc.) in Chemie zertifiziert.

Die wirtschaftswissenschaftlichen Lehrveranstaltungen im Studiengang Wirtschaftschemie werden im Studienkolleg Betriebswirtschaftslehre für Studierende der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät
und der Technischen Fakultät von der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der CAU
angeboten.

Die Lehrangebote sind weitgehend modularisiert.

Den Studierenden werden entsprechend der Bedeutung der Chemie als Querschnittswissenschaft
weitreichende Optionen zur Schwerpunkts- und Profilbildung eröffnet. Zahlreiche an der CAU vertretene
chemieverwandte Fächer können als Wahlpflicht- oder Wahlfächer Berücksichtigung finden.

Wahlpflichtfächer sind z. B.
Biochemie
Kolloidchemie
Materialwissenschaften
Pharmazeutische/Medizinische Chemie
Supramolekulare Chemie

Alle Lehrveranstaltungen sind konform zum European Credit Transfer System (ECTS) organisiert.
Auslandssemester oder Industriepraktika werden im Studienplan gefördert und als Studienleistungen anerkannt; Studierende aus dem Ausland erhalten strukturierte Angebote.
 


AUFBAU DER STUDIENGÄNGE CHEMIE (DIPLOM) UND WIRTSCHAFTSCHEMIE (DIPLOM)

Studienrichtung Chemie (Diplom) Studienrichtung Wirtschaftschemie (Diplom)
                   
inhaltliche Gliederung, 

formale Struktur

Sem. Studienfächer, 

Curriculare Inhalte

Studienfächer, 

Curriculare Inhalte

Sem. inhaltliche Gliederung, 

formale Struktur

                 
Diplom Chemie 10b Anfertigung der Diplomarbeit
(in der Regel 6 Monate)
Seminararbeit u. Abschlussprüfungen 10b Diplom Wirtschaftschemie
10a wirtschaftswissenschaftliches 
Aufbaustudium im Studienkolleg Betriebswirtschaftslehre: 
Betriebswirtschaftslehre 
(Grundlagen & Vertiefungen)
Volkswirtschaftslehre (Grundlagen)
Statistik (Grundlagen)
10a Studienkolleg 

Betriebswirtschaftslehre

Aufbau- 

studium 
 

62 SWS

9b 9
Diplomhauptprüfung 9a Prüfungsvorbereitung, Prüfung
Vertiefungsstudium 

60 SWS 

(60 CP)

Haupt- 

studium II 

Schwerpunkte

8b Block 8: Wahlpflichtfach 8
8a Block 7: Wahlpflichtfach
7b Block 6: Wahlpflichtfach 7
7a Block 5: Wahlpflichtfach
             
Basisstudium 

Chemie 
 

183 SWS 

(180 CP)

Haupt- 

studium I 

Vertiefung 

63 SWS 

(60 CP)

6b Block 4: 4. Prüfungsfach Chemie-Abschlussarbeit (12 CP) 6b Abschluss (entspricht B. Sc.)
6a Block 3: Physikalische Chemie (Vertiefung) 6a Vertiefung 

Chemie 

50 SWS 

(48 CP)

Basisstudium 

Chemie [a] 
 

170 SWS 

(180 CP) 
 

5b Block 2: Organische Chemie (Vertiefung) 5b
5a Block 1: Anorganische Chemie (Vertiefung) 5a
Grund- 

studium 

Chemie 

120 SWS 

(120 CP)

4+ Diplomvorprüfung (Zwischenprüfung) 4+ Grund- 

studium 

Chemie 

120 SWS 

(120 CP)

4 Grundlagen der Chemie: Physik, Mathematik, Allgemeine Chemie, 

Anorganische Chemie, Organische Chemie, Physikalische Chemie

4
3 3
2 2
1 1

[a] Die Differenz zu den 183 SWS im Basisstudium für Chemie (Diplom) ergibt sich aus dem 4. Prüfungsfach für Diplomchemiker (15 SWS) und den Vorlesungen Toxikologie (1 SWS) und spezielle Rechtsgebiete (1 SWS) für Studierende der Wirtschaftschemie.


STUDIENUMFANG NACH FÄCHERN (SWS/CP)

2.1 STUDIENRICHTUNG CHEMIE-DIPLOM

Fach / SWS / CP [a] Vorlesungen Übungen Seminare Praktika Exkursion SWS/CP
Anorganische Chemie 11   6 42 1 60/ 47
Organische Chemie 12  3 3 27 1 46/ 46
Physikalische Chemie 12 5 2 20 1 40/ 47
Mathematik für Chemiker 6 2       8/ 12
Experimentalphysik 8     6   14/ 14
Toxikologie 1         1/ 1
Rechtskunde  1         1/ 1
Computeranwendungen i.d. Chemie   4       4/ 4
Biochemie/Molekularbiologie 2         2/ 2
Wahlpflichtfach (4. Prüfungsfach) [b] [b] [b] [b] [b] [b] 15/ 14
Wahlpflichtfächer (7.-8. Sem.) [b] [b] [b] [b] [b] [b] 52/ 52
9.-10. Sem. (Diplomarbeit) [b] [b] [b] [b] [b] 60/ 60
Summe (SWS ohne Diplomarbeit)           243/300

 

2.2 STUDIENRICHTUNG WIRTSCHAFTSCHEMIE-DIPLOM

Fach / SWS / CP [1] Vorlesungen Übungen Seminare Praktika Exkursion SWS/CP
Anorganische Chemie 11   6

Übertragung unterbrochen

E=-1>42
1 60/ 47
Organische Chemie 12  3 3 27 1 46/ 46
Physikalische Chemie 12 5 2 20 1 40/ 47
Mathematik für Chemiker 6 2       8/ 12
Experimentalphysik 8     6   14/ 14
Toxikologie 1         1/ 1
Rechtskunde  1         1/ 1
chem. Abschlussarbeit           13/ 12
Betriebswirtschaftslehre [c] [c] [c] [c] [c] [c] 62/120
Volkswirtschaftslehre [c] [c] [c] [c] [c] [c]  
Statistik [c] [c] [c] [c] [c] [c]  
Summe (SWS ohne Chemie-Abschlussarbeit)         232/300

 

2.3 BEMERKUNGEN

[a] SWS = Semesterwochenstunden, CP = Kreditpunkte (ECTS).
[b] Für Wahlpflichtfächer im Hauptstudium nach Art und Anforderungen des Faches.
[c] Studienkolleg Betriebswirtschaftslehre (insgesamt 62 SWS)



DETAILLIERTER STUDIENPLAN

Der folgende detaillierte Studienplan gibt Auskunft über die Organisation des Studiums und den empfohlenen Studienablauf. Auf weiterführende Bemerkungen wird in eckigen Klammern verwiesen.

3.1 STUDIENBEGINN

Der Studienbeginn wird zum Wintersemester empfohlen. Damit fallen in der Regel das 1. und das 3. Studiensemester auf ein Wintersemester, das 2. und das 4. Studiensemester auf ein Sommersemester. Für Studienanfänger im Sommersemester wird zur Erleichterung des Einstiegs eine spezielle Vorlesung "Einführung in die Allgemeine und Anorganische Chemie" im Umfang von 3 SWS angeboten. Studienanfänger im Sommersemester nehmen ansonsten an den Vorlesungen für das 2. Fachsemester teil (Analytische Chemie II, Organische Chemie I, Physikalische Chemie I, Mathematik für Chemiker II, Experimentalphysik II). Sie holen die versäumten Lehrveranstaltungen des 1. Fachsemester im Anschluss auf. Der praktische Einführungskurs zur Allgemeinen und Anorganischen Chemie und das Anorganisch-Chemische Grundpraktikum Teil I werden für Studienanfänger auch im Sommersemenster angeboten. 

3.2 GRUNDSTUDIUM (CHEMIE-DIPLOM UND WIRTSCHAFTSCHEMIE-DIPLOM)

Fachrichtung Anorganische Chemie SWS CP  Organische Chemie SWS CP Physikalische Chemie SWS CP Mathematik/Physik SWS CP (SWS) (CP)
1. Semester (a) (b)(c) Allgemeine u. Anorganische Chemie I V 3 4                 Mathematik f. Chemiker I (Rechenkurs I) (4) V 3      
  Praktischer Einführungskurs zur Allgemeinen und Anorganischen Chemie

(14-tägige Blockveranstaltung zu Semesterbeginn) [b] 

P 2                   Übungen zur Mathematik für Chemiker I 

(Rechenkurs I)

Ü 1 6    
1. Semester Seminar zum Praktischen Einführungskurs zur Allgemeinen und Anorganischen Chemie (14-tägige Blockveranstaltung zu Semesterbeginn) S 1 4                 Experimentalphysik fü r Chemiker I V 4 4    
  Analytische Chemie I: Qualitative Anorganische Analyse  V 1                            
  Anorganisch-Chemisches Grundpraktikum I: Qualititative Analyse (4 Praktikumstage pro Woche) [b] P 15                              
  Seminar zum Anorganisch-Chemischen Grundpraktikum I: Qualititative Analyse S 2 12                            
  Zwischensumme   24 20                     8 10 32 30
2. Semester Analytische Chemie II: Quantitative Anorganische Analyse  V 1   Organische Chemie I  V 4 4 Physikalische Chemie I V 3   Mathematik f.Chemiker II (Rechenkurs II) [d] V 3      
  Anorganisch-Chemisches Grundpraktikum II: Quantitative Analyse (4 Praktikumstage pro Woche)  P 15           Übungen zur Physikalischen Chemie I Ü 1 6 Übungen zur Mathematik für Chemiker II 

(Rechenkurs II)

Ü 1 6    
Seminar zum Anorgan.-Chem. Grundpraktikum I: Quantitative Analyse  S 2 10                 Experimentalphysik für Chemiker II V 4 4    
Zwischensumme   18 10     4 4   4 6     8 10 34 30
3. Semester (e)         Organische Chemie II: Organische Synthese und Reaktionsmechanismen V 3 Physikalische 

Chemie II

V 3   Physikalisches Praktikum für Chemiker I (1 Praktikumstag pro Woche) P 4 4    
          Übungen zur Organischen Chemie II Ü 1 6 Übungen zur Physikalischen Chemie II Ü 1 6          
          Organisch-Chemisches Grundpraktikum (4 Praktikumstage pro Woche) P 15          
          Seminar zum Organisch-Chemischen Grundpraktikum S 2 14          
Zwischensumme           21 20     4 6   4 4 29 30
4. Semester [e] Anorganische Chemie II: Chemie der Metalle V 2 2 Organisch-Chemische Analyse V 1   Physikal. Chemie III - V (Vorlesungszyklus) (6) V 2   Physikalisches Praktikum für Chemiker II (1 Praktikumstag pro Woche) 2 2    
          Übungen zur Organisch-Chemischen Instrumentalanalytik Ü 2 Übungen zur Physikalischen Chemie III - V Ü 1 4            
          Praktikum zur Organisch-Chemischen Instrumentalanalytik (1 Praktikumstag pro Woche) P 2 7 Physikalisch-Chem. Grundpraktikum (1 - 2 Praktikumstage pro Woche ganztägig) P 11 15            
                  Seminar zum Physikalisch-Chemischen Grundpraktikum S 2              
  Zwischensumme   2 2     5 7     16 19     2 2 25 30
Summe     44 32     30 31     24 31     22 26 120 120

3.2.1 BEMERKUNGEN ZUM GRUNDSTUDIUM

[a]    V = Vorlesung, Ü = Übung, P = Praktikum, S = Seminar, E = Exkursion, B = Blockkurs.
[b]    Die folgenden Vorlesungen, Praktika und Seminare werden im Winter- und im Sommersemester angeboten:       Praktischer Einführungskurs zur Allgemeinen und Anorganischen Chemie, Anorganisch-Chemisches Grundpraktikum (Teil I und II), Organische Chemie II (Organische Synthese und Reaktionsmechanismen), Organisch-Chemisches Grundpraktikum, Physikalisch-Chemisches Grundpraktikum, Physikalisches Praktikum für Chemiker.
[c]    Bei der Aufteilung der Lehrveranstaltungen in SWS auf die Studiensemester erfolgt eine stärkere Belastung im 1. und 2. Semester zugunsten einer geringeren Belastung im 3. und 4. Semester, um ein eventuelles Nachholen von Studienleistungen im 3. und 4. Semester zu erleichtern und im 4. Semester eine Vorbereitung auf das Vordiplom zu ermöglichen.
[d]    Die Vorlesungen Rechenkurs für Chemiker I und II) sind so aufgebaut, dass auch Studienanfängern im Sommersemester eine Teilnahme möglich ist.
[e]    Für das 3. und 4. Studiensemester wird die angegebene Reihenfolge empfohlen, die beiden Semester können jedoch in der Reihenfolge getauscht werden.
[f]    Die drei Vorlesungen mit Übungen Physikalische Chemie III - V (PC III = Kinetik; PC IV = Spektroskopie; PC V = Elektrochemie und Feste Stoffe) können in beliebiger Reihenfolge gehört werden.  Voraussetzung zur Teilnahme sind die Übungsscheine Physikalische Chemie I und II und der Übungsschein zum Rechenkurs für Chemiker I. Eine Vorlesung mit Übung soll zur Studienzeitverkürzung vor der Diplomvorprüfung gehört werden, dies ist jedoch nicht Voraussetzung zur Anmeldung zur Diplomvorprüfung.  Damit besteht Gelegenheit zum eventuellen Nachholen eines Übungsscheins in der Physikalischen Chemie.


 

3.3 DIPLOM-VOREXAMEN

Das Diplom-Vorexamen besteht aus 4 je 30-minütigen mündlichen Prüfungen in den Fächern: 

Anorganische Chemie, 

Organische Chemie, 

Physikalische Chemie, 

Physik, 

die studienplanmäßig in der vorlesungsfreien Zeit vor Beginn des 5. Semesters abgenommen werden. 
 

Die Prüfungen finden als Einzelprüfungen statt und werden in der Regel von 2 Prüfern abgenommen. 
 

Die Vordiplomsnoten für Anorganische, Organische und Physikalische Chemie setzen sich zu 1/3 aus den Noten der jeweiligen Grundpraktika und zu 2/3 aus den Noten der jeweiligen mündlichen Prüfungen zusammen.

3.4 HAUPTSTUDIUM I (CHEMIE-DIPLOM UND WIRTSCHAFTSCHEMIE-DIPLOM)

Fachrichtung Anorganische Chemie SWS CP Organische Chemie SWS CP Physikalische Chemie SWS CP Wahlpflichtfäch SWS CP (SWS) (CP)
5. - 6. Sem. (g) Anorganische Chemie III - VI (h) V 2 3 Organische Chemie III - VI (i) V 2 3 Physikalische Chemie III - V (j) V 2 4 Vorlesungen im Wahlfach

nach Angebot des Faches

V 6 9    
                Übungen zur Physikalischen Chemie III - V  Ü 1 (k)          
Anorganische Chemie III - VI [h] V 2 3 Organische Chemie III - VI [i] V 2 3 Physikalische Chemie III - V [j] V 2 4            
                Übungen zur Physikalischen Chemie III - V  Ü 1              
Blockkurs I (6 Wochen):

Anorganische Chemie

      Blockkurs II (6 Wochen): 

Organische Chemie

      Blockkurs III (6 Wochen): 

Physikalische Chemie

      Blockkurs IV (6 Wochen): 

Wahlpflichtfach

         
Anorganisch-Chemisches Praktikum für Fortgeschrittene I P 10   Organisch-Chemisches Praktikum für Fortgeschrittene I P 10   Physikalisch-Chemisches Praktikum für Fortgeschrittene I P 7   Praktika, Seminare, Übungen je nach Angebot des Faches P

9 5    
Seminar zum Anorganisch-Chemischen Praktikum für Fortgeschrittene I S 1 8 Seminar zum Organisch-Chemischen Praktikum für Fortgeschrittene I S 1 8 Seminar zum Physikalisch-Chemischen Praktikum für Fortgeschrittene I S 2 7            
Exkursion E 1 1 Exkursion E 1 1 Exkursion E 1 1            
  Zwischensumme   16 15     16 15     16 16   15 14 63 60
5. - 8. Sem.(l) Einführung in das Chemikalienrecht für Chemiker V 1 1 Datenbankgestützte chemische Literaturrecherche

(Blockkurs, 1 Woche)

Ü 2 2 Computeranwendungen 

in der physikalischen 

Chemie

Ü 2 2 eine Vorlesung aus den Bereichen Biochemie / Molekularbiologie / Gentechnologie V 2 2    
Einführung in die Toxikologie für Chemiker V 1 1                            
  Zwischensumme   2 2     2 2     2 2     2 2 8 8
Summe     18 17     18 17     18 18     17 16 71 68

3.4.1 BEMERKUNGEN ZUM HAUPTSTUDIUM I

[g]    Blockpraktika finden in der Regel im Zeitraum von der 2.-7. oder von der 9.-14. Woche eines Semesters statt.  Jeweils in der Woche nach Praktikumsende finden die jeweiligen Abschlussprüfungen statt.  Die erste Woche zu Semesterbeginn ist für Kursveranstaltungen reserviert.
[h]    Im 5.-6. Semester sollen zwei Vorlesungen aus dem Zyklus Anorganische Chemie III - VI gehört werden (beliebige Reihenfolge).
[i]    Im 5.-6. Semester sollen zwei Vorlesungen aus dem Zyklus Organische Chemie III - VI gehört werden (beliebige Reihenfolge).
[j]    Im 5.-6. Semester sollen die zwei fehlenden Vorlesungen aus dem Zyklus Physikalische Chemie III - V gehört werden (beliebige Reihenfolge).
[k]    Lehrveranstaltungen in den Wahlpflichtfächern nach Angabe des Faches (siehe unten).
[l]    Die Lehrveranstaltungen zum Chemikalienrecht und zur Toxikologie sollten möglichst frühzeitig gehört werden.


 

3.5 HAUPTSTUDIUM II (CHEMIE-DIPLOM)

Zu Beginn des Hauptstudiums soll unbedingt eine ausführliche individuelle Studienberatung erfolgen. Das zu absolvierende Studienprogramm soll aufgrund der Interessen und Neigungen der Studierenden besprochen und festgelegt werden, z. B. hinsichtlich ihrer Berufsvorstellungen und dem für die Diplomarbeit angestrebten Fach.

Das Hauptstudium II ist in 4 Blöcke von Lehrveranstaltungen untergliedert, die in der Regel im Zeitraum von der 2.-7. oder von der 9.-14. Woche eines Semesters angeboten werden. Pro angebotenem Blockkurs werden Vorlesungen, Praktikum, Seminar, Übungen, etc. Angeboten, nach Wahl jeweils aus (a) - (c). Die Reihenfolge der Blöcke kann beliebig zusammengestellt werden. Vorlesungen erstrecken sich in der Regel auf das gesamte Semester, Praktika und Seminare sind in der Regel auf jeweils 6 Wochen Dauer begrenzt.

In den drei Fächern Anorganischer Chemie, Organischer Chemie und Physikalischer Chemie müssen einschließlich der Pflichtblöcke im Semester 5-6 im Hauptstudium I und II insgesamt mindestens 6 Blöcke absolviert werden. In jedem einzelnen der Fächer Anorganischer Chemie, Organischer Chemie und Physikalischer Chemie dürfen einschließlich der jeweiligen Pflichtblöcke im Semester 5-6 jeweils maximal 3 Blöcke absolviert werden. Einschließlich des 4. Prüfungsfachs der Diplomprüfung können somit 2 Blöcke in freier Wahl aus chemie-verwandten Fächern oder einem der drei chemischen Kernfächer (1 Block im 4. Prüfungsfach) gewählt werden. Der dritte Block kann als Forschungspraktikum in einer Arbeitsgruppe organisiert sein, das der Vorbereitung auf die Diplomarbeit dienen soll.

Industriepraktika und Auslandsaufenthalte: Bei vorheriger Abstimmung kann ein 6-wöchiges Industriepraktikum als 1 Block anerkannt werden, z.B. Richtung Technische Chemie. Bei vorheriger Abstimmung können für ein 1-semestriges Auslandsstudium oder ein 1-semestriges Studium an einer anderen deutschen Universität 2 Blöcke angerechnet werden. Das Auslandstudium ist dabei nach dem ECT-System oder vergleichbaren Kriterien zu absolvieren.


 
Fachrichtung Lehrveranstaltungen SWS CP Lehrveranstaltungen SWS CP Lehrveranstaltungen SWS CP Lehrveranstaltungen SWS CP (SWS) (CP)
7. - 8. Sem. Blockkurs V     13 Blockkurs VI     13 Blockkurs VII     13 Blockkurs VIII     13   52
(a) Anorgan. Chemie

Vorlesung für Fortgeschrittene (z.B. AC III - VI), Praktikum u. Seminar für Fortgeschrittene Teil II / III

      (a) Anorgan. Chemie

Vorlesung für Fortgeschrittene (z.B. AC III - VI), Praktikum u. Seminar für Fortgeschrittene Teil II / III

(a) Anorgan. Chemie

Vorlesung für Fortgeschrittene (z.B. AC III - VI), Praktikum u. Seminar für Fortgeschrittene Teil II / III

(a) Anorgan. Chemie

Vorlesung für Fortgeschrittene (z.B. AC III - VI), Praktikum u. Seminar für Fortgeschrittene Teil II / III

(b) Organische Chemie

Vorlesung für Fortgeschrittene (z.B. OC III - VI), Praktikum u. Seminar für Fortgeschrittene Teil II / III

  (b) Organische Chemie

Vorlesung für Fortgeschrittene (z.B. OC III - VI), Praktikum u. Seminar für Fortgeschrittene Teil II / III

      (b) Organische Chemie

Vorlesung für Fortgeschrittene (z.B. OC III - VI), Praktikum u. Seminar für Fortgeschrittene Teil II / III

      (b) Organische Chemie

Vorlesung für Fortgeschrittene (z.B. OC III - VI), Praktikum u. Seminar für Fortgeschrittene Teil II / III

         
(c) Physikal. Chemie

Vorlesung für Fortgeschrittene, Praktikum u. Seminar für Fortgeschrittene Teil II / III

      (c) Physikal. Chemie

Vorlesung für Fortgeschrittene, Praktikum u. Seminar für Fortgeschrittene Teil II / III

      (c) Physikal. Chemie

Vorlesung für Fortgeschrittene, Praktikum u. Seminar für Fortgeschrittene Teil II / III

      (c) Physikal. Chemie

Vorlesung für Fortgeschrittene, Praktikum u. Seminar für Fortgeschrittene Teil II / III

         
                      (d) Wahlpflichtfach

Vorlesungen, Seminare, und Praktikum für Fortgeschrittene

         
Summe       13       13       13       13   52

3.5.1 BEISPIELE FÜR MÖGLICHE KOMBINATIONEN

AC I, OC I, PC I, Wahlpflicht: Kolloidchemie I, AC II, AC III, PC II, OC II

AC I, OC I, PC I, Wahlpflicht: Kolloidchemie I, AC II, AC III, PC II, Makromolekulare Chemie I

AC I, OC I, PC I, Wahlpflicht: Kolloidchemie I, AC II, AC III, PC II, Kolloidchemie II

AC I, OC I, PC I, Wahlpflicht: Materialwissenschaften, AC II, AC III, PC II, OC II

AC I, OC I, PC I, Wahlpflicht: Kolloidchemie, AC II, AC III, PC II, OC II

AC I, OC I, PC I, Wahlpflicht: Biochemie, PC II, OC II, OC III, Biorganische Chemie I

AC I, OC I, PC I, Wahlpflicht: Meereschemie, PC II, OC II, OC III, Biochemie


 

3.5.2 WAHLPFLICHTFÄCHER (MIT LEHRVERANSTALTUNGEN) 

Fach Lehrveranstaltung Art SWS CP
Biochemie Biochemie IA (Sommersemester) 

Biochemie IB (Wintersemester) 

Methoden der Biochemie (Wintersemester) 

Biochemisches Grundpraktikum 

Seminar zum Biochemischen Grundpraktikum

S

1

 
Summe 12 13
Kolloidchemie Angewandte Kolloidchemie 

Eigenschaften  und Stabilität kolloidaler Systeme 

Makromolekulare Chemie 

Physikalische Chemie der Polymere 

Praktika 

Seminare 
 


 
 

 


 
 
 
 
 
 
 
 

 

 
Summe     13
Materialwissenschaften Keramiken und Glase I 

Elektronische Materialien 

Elektronenmikroskopie I 

Polymermaterialien 

Sensoren 

Praktika, Seminare 
 


 

V


 

3

 
Summe   15 13
Pharmazeutische/
Medizinische Chemie
Pharmazeutische Chemie 

Klinische Chemie 

Bioorganische Chemie 

Instrumentelle Analytik 

Praktika,Seminare 

S

2

 
Summe   15 13
Supramolekulare Chemie
und molekulare Erkennung
Supramolekulare ChemieI 

Supramolekulare Chemie II 

Supramolekulare Chemie III 

Supramolekulare Chemie IV 

Praktika, Seminar

Ü 

Ü 

Ü 

V + Ü

3

Summe   15 13

3.6 DIPLOMHAUPTPRÜFUNG

Das Diplom-Hauptexamen besteht aus 4 je 30-minütigen mündlichen Prüfungen in den Fächern:

Anorganische Chemie, 

Organische Chemie, 

Physikalische Chemie, 

Wahlpflichtfach,

die studienplanmäßig in der ersten Hälfte des 9. Semesters abgenommen werden.
 

Die Prüfungen finden als Einzelprüfungen statt und werden in der Regel von 2 Prüfern abgenommen. 
 

Im Anschluss an die mündliche Prüfung folgt die 6-monatige (bei stärker experimentell ausgerichteten Arbeiten u.U. 9-monatige) Diplomarbeit, die innerhalb von 6 Wochen nach der mündlichen Prüfung ausgegeben wird und spätestens 4 Wochen nach Ausgabe des Themas begonnen werden muss.
 


EINGANGSVORAUSSETZUNGEN, LEISTUNGS- UND TEILNAHMENACHWEISE ZU DEN LEHRVERANSTALTUNGEN

4.1 GRUNDSTUDIUM

Lehrveranstaltung (a) (b)(c) geforderte Eingangsvoraussetzungen geforderter Leistungs bzw. Teilnahmenachweis 
Praktischer Einführungskurs zur Allgemeinen und Anorganischen Chemie Zulassung zum Chemiestudium Erfolgreiche Bearbeitung aller Praktikumsaufgaben; Seminar mit Übungsaufgaben; 

Abschlussklausur (L)

Anorganisch-Chemisches Grundpraktikum I: Qualititative Analyse  Erfolgreiche Teilnahme am Praktischen Einführungskurs zur Allgemeinen und Anorganischen Chemie als Stoffkenntnisnachweis Erfolgreiche Bearbeitung aller Praktikumsaufgaben; Teilnahme am Seminar; Kontrollfragen; Übergangskolloquium beim Praktikumsleiter (L)
Anorganisch-Chemisches Grundpraktikum II: Quantitative Analyse Übergangskolloquium zu Teil I des Praktikums Erfolgreiche Bearbeitung aller Praktikumsaufgaben; Teilnahme am Seminar; Kontrollfragen; Abschlusskolloquium beim Praktikumsleiter (L)
Organisch-Chemische Synthese und Reaktionsmechanismen Experimentalvorlesung Erfolgreiche Bearbeitung der Übungsaufgaben; Kontrollfragen; Klausur  als Eingangsklausur zum F-Praktikum (L)
Organisch-Chemisches Grundpraktikum 1.) Erfolgreiche Teilnahme am Anorganisch-Chemischen Grundpraktikum;

2.) Eingangsklausur als Stoffkenntnisnachweis

Erfolgreiche Bearbeitung aller Praktikumsaufgaben; Teilnahme am Seminar; Kontrollfragen; Abschlusskolloquium beim Praktikumsleiter (L)
Übungen zur Organisch-Chemischen Instrumentalanalytik Erfolgreiche Teilnahme am Organisch-Chemischen Grundpraktikum Erfolgreiche Bearbeitung der Übungsaufgaben; Abschlussklausur (L)
Praktikum zur Organisch-Chemischen Instrumentalanalytik 1.) Erfolgreiche Teilnahme am Anorganisch-Chemischen Grundpraktikum;

2.) Eingangsklausur als Stoffkenntnisnachweis

Erfolgreiche Bearbeitung der Praktikumsaufgaben; Kontrollfragen (T)
Physikalische Chemie I Zulassung zum Chemiestudium Hausaufgaben, Kontrollfragen, Klausur (L)
Physikalische Chemie II Zulassung zum Chemiestudium Hausaufgaben, Kontrollfragen, Klausur (L)
Physikalisch-Chemisches Grundpraktikum 1.) Eingangsklausur bzw. Übungsschein Physikalische Chemie I als Stoffkenntnisnachweis; 

2.) Übungsschein Mathematik für Chemiker I

Erfolgreiche Bearbeitung der Praktikumsaufgaben; Assistentenkolloquien zu den Versuchen, Teilnahme am Seminar; Abschlusskolloquium beim Praktikumsleiter (L)
Vorlesung des Zyklus

Physikalische Chemie III-V (d)

1.) Übungsscheine Physikalische Chemie I + II; 

2.) Übungsscheine Rechenkurs für Chemiker

Hausaufgaben, Kontrollfragen, Klausur (L)
Rechenkurs für Chemiker I Zulassung zum Chemiestudium Hausaufgaben, Kurzfragen, Klausur (L)
Rechenkurs für Chemiker II Zulassung zum Chemiestudium Hausaufgaben, Kurzfragen, Klausur (L)
Physikalisches Praktikum für Chemiker I Zulassung zum Chemiestudium Erfolgreiche Bearbeitung der Praktikumsaufgaben (T)
Physikalisches Praktikum für Chemiker II Zulassung zum Chemiestudium Erfolgreiche Bearbeitung der Praktikumsaufgaben (T)

 

4.1.1 BEMERKUNGEN

[a]    Hier sind nur diejenigen Lehrveranstaltungen aufgeführt, für die Teilnahme- oder Leistungsnachweise erbracht werden müssen.
[b]    Das Erlernen des sicheren Umgangs mit Gefahrstoffen einschließlich ihrer sachgerechten Aufbewahrung und Entsorgung ist Bestandteil aller chemischen Praktika. Für alle Praktika in der Chemie werden die TRGS 451 “Umgang mit Gefahrstoffen im Hochschulbereich” und die speziellen Richtlinien der Universität Kiel zugrundegelegt.  Vor der Ausführung eines Versuchs wird überprüft, ob die Praktikantin bzw. der Praktikant über das notwendige sicherheitsgerechte Verhalten und die sachgemäße Entsorgung anfallender Gefahrstoffe ausreichend informiert ist
[c]    Leistungsnachweis: L, Teilnahmenachweis: T.
[d]    Die Vorlesung und Übungen soll zur Studienzeitverkürzung vor der Diplomvorprüfung gehört werden, ist aber nicht Voraussetzung zur Anmeldung zur Diplomvorprüfung.  Damit soll Gelegenheit zum eventuellen Nachholen eines Übungsscheins in der Physikalischen Chemie geboten werden.


 

4.2 HAUPTSTUDIUM

Für alle im folgenden aufgeführten Veranstaltungen ist in der Regel die Diplomvorprüfung Eingangsvoraussetzung. Zusätzlich gilt:


 
Lehrveranstaltung (e) (f)(g) geforderte Eingangsvoraussetzungen geforderter Leistungs- bzw. Teilnahmenachweis
Anorganisch-Chemisches Praktikum für Fortgeschrittene I (Block I) (20)   Erfolgreiche Bearbeitung der Praktikumsaufgaben; Teilnahme am Seminar mit Seminarvortrag; Kontrollfragen; Abschlussklausur oder -kolloquium beim Praktikumsleiter (L)
Organisch-Chemisches Praktikum für Fortgeschrittene I (Block II) [h]   Erfolgreiche Bearbeitung der Praktikumsaufgaben; Teilnahme am Seminar mit Seminarvortrag; Kontrollfragen; Abschlussklausur oder -kolloquium beim Praktikumsleiter (L)
Physikalisch-Chemisches Praktikum für Fortgeschrittene I (Block III) [h]   Erfolgreiche Bearbeitung der Praktikumsaufgaben, Kontrollfragen, Teilnahme am Seminar mit Seminarvortrag, Abschlusskolloquium beim Praktikumsleiter (L)
4. Prüfungsfach (Block IV) Vorlesung(en) zum Fach Nach Fachvorgabe: Erfolgreiche Bearbeitung der Übungs-/Praktikumsaufgaben, Seminar, Abschlussklausur oder Abschlusskolloquium (L)
Anorganisch-Chemisches Praktikum für Fortgeschrittene II (Block V-VIII) [h] Erfolgreiche Teilnahme an Teil I Erfolgreiche Bearbeitung der Praktikumsaufgaben; Teilnahme am Seminar;

Praktikumsbericht (T)

Anorganisch-Chemisches Praktikum für Fortgeschrittene III (Block V-VIII) [h] Erfolgreiche Teilnahme an Teil I und II Erfolgreiche Bearbeitung der Praktikumsaufgaben; Teilnahme am Seminar;

Praktikumsbericht (T)

Organisch-Chemisches Praktikum für Fortgeschrittene II (Block V-VIII) [h] Erfolgreiche Teilnahme an Teil I Erfolgreiche Bearbeitung der Praktikumsaufgaben; Teilnahme am Seminar;

Praktikumsbericht (T)

Organisch-Chemisches Praktikum für Fortgeschrittene III (Block V-VIII) [h] Erfolgreiche Teilnahme an Teil I und II Erfolgreiche Bearbeitung der Praktikumsaufgaben; Teilnahme am Seminar;

Praktikumsbericht (T)

Physikalisch-Chemisches Praktikum für Fortgeschrittene II (Block V-VIII) [h] Erfolgreiche Teilnahme an Teil I Erfolgreiche Bearbeitung der Praktikumsaufgaben; Teilnahme am Seminar;

Praktikumsbericht (T)

Physikalisch-Chemisches Praktikum für Fortgeschrittene III (Block V-VIII) [h] Erfolgreiche Teilnahme an Teil I und II Erfolgreiche Bearbeitung der Praktikumsaufgaben; Teilnahme am Seminar;

Praktikumsbericht (T)

3 Vorlesungen des Zyklus Physikalische Chemie III - V mit Übungen zur Physikalischen Chemie III - V (i)   Hausaufgaben, Kontrollfragen, Abschlussklausur (L)

(L)

Wahlpflichtfach (Block VII-VIII)   Nach Fachvorgabe (T)
Einführung in die Toxikologie für Chemiker   Abschlussklausur (L)
Einführung in das Chemikalienrecht für Chemiker   Abschlussklausur (L)
Datenbankgestützte chemische Literaturrecherche   Erfolgreiche Ausführung der Übungsaufgaben

(T)

Computeranwendungen in der physikalischen Chemie   Erfolgreiche Ausführung der Übungsaufgaben

(T)

Exkursionen (3 SWS)   (T)

4.2.1 BEMERKUNGEN

[e]   Hier sind nur diejenigen Lehrveranstaltungen aufgeführt, für die Teilnahme- oder Leistungsnachweise erbracht werden müssen.
[f]    Das Erlernen des sicheren Umgangs mit Gefahrstoffen einschließlich ihrer sachgerechten Aufbewahrung und Entsorgung ist Bestandteil aller chemischen Praktika. Für alle Praktika in der Chemie werden die TRGS 451 "Umgang mit Gefahrstoffen im Hochschulbereich" und die speziellen Richtlinien der Universität Kiel zugrundegelegt. Vor der Ausführung eines Versuchs wird überprüft, ob die Praktikantin bzw. der Praktikant über das notwendige sicherheitsgerechte Verhalten und die sachgemäße Entsorgung anfallender Gefahrstoffe ausreichend informiert ist. Dies schließt aus Sicherheitsgründen auch die vor der Diplomvorprüfung vermittelten Kenntnisse ein.
[g]    Leistungsnachweis: L, Teilnahmenachweis: T.
[h]    Mit einem Leistungsnachweis zu belegen ist die erfolgreiche Teilnahme jeweils an Teil I der Fortgeschrittenenpraktika für Anorganische, Organische und Physikalische Chemie. Mit einem Teilnahmenachweis zu belegen ist die erfolgreiche Teilnahme an 3 Praktika aus der Reihe der Fortgeschrittenenpraktika für Anorganische, Organische und Physikalische Chemie, Teile II - III.
[i]    Teilnahme an einer der Vorlesungen schon vor der Diplomvorprüfung.